Dr. med. Heike Viehweger
Dr. med. Anke Jahn
Dr. med. Michael Diedrich
Dipl. med. Beate Lindner-Martin
Mammographie Screening Programm

MRT
Magnetresonanztomographie – MRT (Kernspintomographie)

Anstelle von Röntgenstrahlen werden bei der Magnetresonanztomographie (Kern-spintomographie) gewöhnliche Radiowellen unter Anwendung eines starken Magnetfeldes benutzt. Die zu untersuchende Körperregion wird mit einer Spule bedeckt. Über die im Magnettunnel integrierte Körperspule werden Radiowellen ausgesendet, die das zu untersuchende Gewebe in Schwingungen (Resonanz) versetzen. Der Körper wird dazu angeregt, kleine Signale auszusenden, die mit der Empfängerspule aufgefangen werden. Diese Signale werden zu einem Computer weitergeleitet und über ein kompliziertes mathematisches Verfahren zu zweidimensionalen und dreidimensionalen Bildern verarbeitet. Die Kernspintomo-graphie ist das Verfahren mit dem höchsten Weichteilkontrast. So ist es möglich, bereits kleinste krankhafte Veränderungen festzustellen.
Unsere Praxis verfügt über einen modernen Kernspintomographen der Firma Philips mit einem Magneten von 1,5 Tesla Feldstärke. Neben den herkömmlichen Untersuchungen sämtlicher Körperregionen sind z.B. auch Gefäßdarstellungen, Darstellungen der Gallenwege und diffusionsgewichtete Aufnahmen des Schädels (wichtig bei akuten Schlaganfällen) möglich.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und ungefährlich, Magnetfeld und die ausgesendeten Radiowellen sind für den Menschen nicht spürbar.

Wegen des Magnetfeldes müssen Sie vor der Untersuchung bitte alle Metallgegenstände entfernen, insbesondere Schmuck, Haarnadeln, Uhren, Geldbörsen und Schlüssel. Scheck- und Kreditkarten werden durch die Untersuchung unbrauchbar, bitten lassen Sie diese in der Kabine. Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind erforderlich bei Metallimplantaten, Insulinpumpen, künstlichen Herzklappen, Aneurysmaclips, Stents oder Innenohrimplantaten. Sie erhalten daher vor der Untersuchung einen Fragebogen, den Sie bitte sehr sorgfältig ausfüllen sollten. Bei Fragen ist Ihnen die betreuende Röntgenassistentin gern behilflich.


Patienten mit Herzschrittmachern können im MRT nicht untersucht werden, da es durch das Magnetfeld zur gefährlichen Beeinträchtigung der Schrittmacherfunktion kommen kann!

Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, Kontrastmittel über eine Armvene zu injizieren. Die MRT-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich, sie enthalten kein Jod. Nur sehr selten kommt es zu leichten Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Hautreaktionen. Schwerere Nebenwirkungen sind äußerst selten. Bitte informieren Sie uns vorab, falls Sie schon einmal auf ein Kontrastmittel reagiert haben.

Die Untersuchung dauert je nach Körperregion zwischen 15 und 30 Minuten. Sie werden auf einer beweglichen Liege in die Öffnung des Magneten gefahren. Der Tunnel ist an beiden Enden offen, er ist beleuchtet und belüftet. Sie stehen während der gesamten Untersuchung unter Beobachtung. Über eine Alarmklingel können Sie die Röntgenassistentin jederzeit rufen. Über die Sprechanlage erhalten Sie notwendige Anweisungen, z.B. Atemkommandos. Es ist wichtig, dass Sie möglichst ruhig und entspannt liegen und gleichmäßig atmen.

Während der Untersuchung hören Sie laute Klopfgeräusche, diese beruhen auf elektromagnetischen Schaltungen und sind ganz normal. Für die Untersuchung der Wirbelsäule und der Gelenke erhalten Sie Kopfhörer, bei Untersuchungen des Kopfes bieten wir Ihnen Ohropax an.

Bei Platzangst (Klaustrophobie) können wir Ihnen ein Beruhigungsmittel intravenös verabreichen.
Dies schränkt jedoch die Fahrtauglichkeit ein. Sie werden daher bereits bei der Anmeldung nach Platzangst befragt, sollten Sie darunter leiden, kommen Sie bitte nicht mit dem eigenen Pkw zur Untersuchung und bringen Sie wenn möglich eine Begleitperson mit.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen oder persönlich in der Praxis vorbei-kommen.

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