Bei der Mammographie werden mittels Röntgenstrahlen
Aufnahmen von der Brust angefertigt. Neben einer hohen
Weichteilauflösung ist dabei die Darstellung feinster
Verkalkungen möglich, die Hinweise auf Erkrankungen
wie z.B. das Mammakarzinom (Brustkrebs) geben.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei
Frauen. Der Tumor ist im frühen Stadium heilbar.
Es ist daher sehr wichtig, das Karzinom so früh
wie möglich zu erkennen. Die Strahlendosis der
Mammographie ist durch technische Neuerungen und verbesserte
Geräte in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen.
Unsere Praxis verfügt über mehrere digitale Mammographiegeräte
der Firma Planmed, deren technische Parameter regelmäßig
kontrolliert werden.
Alle
Ärzte unserer Praxis sind nach Richtlinien der
KV (Kassenärztlichen Vereinigung) zertifiziert
und verfügen über die Zulassung zur Mammographie
und zur Mammasonographie. Darüber hinaus verfügt
die Praxis auch über die spezielle Zulassung
zum Mamma-MRT.
Seit 2008 läuft das Screeningprogramm Westsachsen, über das Sie sich hier informieren können.
Während
der Mammographieaufnahme wird die Brust durch eine
geschulte Röntgenassistentin kurzzeitig im Gerät
eingespannt und gedrückt, was von vielen Patientinnen
als unangenehm empfunden wird. Dies dient jedoch der
Verbesserung der Aufnahmequalität sowie der Verminderung
der Strahlendosis. Von jeder Brust werden in der Regel
zwei Aufnahmen in zwei verschiedenen Ebenen angefertigt.
Zusätzlich zu den Aufnahmen werden eine klinische
Untersuchung durch einen unserer Ärzte sowie
ggf. auch eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung
durchgeführt. Auch Spezialuntersuchungen der
Brust wie Galaktographien (Kontrastmitteldarstellung
der Milchgänge), Zystenpunktionen und Stanzbiopsien
sind ambulant möglich.
In Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner,
der Paracelsus-Klinik Zwickau, können nicht tastbare
Befunde präoperativ mit Hilfe der Mammographie
durch eine Drahtnadel markiert werden.
Die
Mammographie sollte am besten vom 6. bis 16. Tag nach
Beginn der Regelblutung erfolgen, weil in dieser Zeit
das Drüsengewebe weniger dicht und die Brust
am wenigsten druckempfindlich ist.
Sollten Sie noch Fragen haben, können
Sie uns gerne anrufen oder persönlich in der
Praxis vorbei-kommen.